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| Kunst und Marke |
| Diskussion mit Max Hollein, Bruno Schmidt, Harald Gründl und Harald Mahrer |
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Marken haben schon längst die Kunst bzw. Kunstgeschichte für sich erobert. Sie entsprechen unsern Sehgewohnheiten, möglichst schnell möglichst viele Informationen zu erhalten. Kunst kann sich diesem Marketing-Instrument nicht mehr entziehen. Gäste dieser Veranstaltung waren Insider, die sich von unterschiedlichen Ebenen aus dem Thema Marke täglich nähern müssen.
Max Hollein, Direktor der Schirn Kunsthalle, beschäftigte sich inhaltlich in Ausstellungen wie „Shopping“ oder auch in der derzeit laufenden wie „Klimt, Schiele, Kokoschka“ mit dem Thema, kann sich aber auch als Manager dieser Kunstinstitution dem Begriff „Marke oder Markenführung“ entziehen. Bruno Schmidt von MetaDesign Zürich ist einer der Geschäftsführer der größten Branding-Firma Europas. MetaDesign war es, die jene erfolgreiche MoMA-Schau mit 6,5 Millionen Euro Überschuss in Berlin über die Bühne brachte. Harald Gründl, von der Design-Firma EOOS, diskutierte vom Standpunkt des Kreativen über das Thema – sein Unternehmen muss sich täglich mit dem Erfassen und Begreifen von Marken befassen, sobald wieder ein Auftrag von Adidas oder Armani für die Gestaltung einen Flagstore hereinflattert. Und Harald Mahrer, Leiter des Metis Instituts für politische Studien brachte die wissenschaftliche Seite des Themas in die Diskussion ein.
Die Moderation leitete Erna Cuesta, Treffpunkt Kultur ORF

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