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FILM IST KUNST: 36 FILME
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| Anlässlich der Podiumsdiskussion: "Wieviel Kunst verträgt der Film?" |
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Anschließend an die Podiumdiskussion "Wieviel Kunst verträgt der Film?" am 28. November 2006 werden im forum mozartplatz österreichische Kurzfilme, kuratiert von Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Amour Fou, gezeigt:
"Die in diesem Programm versammelten Werke begreifen Film als Kunstform: sie erweitern die ästhetischen Grenzen, stellen Sehgewohnheiten in Frage und oszillieren zwischen Reflexion, Imagination und der visuellen Energie des Laufbilds. Das Kino vibriert seit seiner Urzeit zwischen jenen Polen, die Méliès und Lumière vorgegeben haben: es ist das Spannungsverhältnis zwischen Jahrmarkt, Magie, Abbildung der Welt und avancierter, radikaler Kunst, das die Kinematographie zum künstlerisch und gesellschaftlich einflussreichsten Medium der letzten 100 Jahre gemacht hat. Ich finde also: Der Film kann gar nicht genug Kunst bekommen... denn, präzise und klar formuliert: Film ist Kunst." Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Amour Fou
The Mozart Minute Lisl Ponger, Michael Palm, Deutsch.Schimek, Anja Salomonowitz, Goran Rebic, Michael Kreihsl, Michaela Schwentner, Siegfried A. Fruhauf, Peter Tscherkassky, Ruth Beckermann, Wolfgang Glück, Edgar Honetschläger, Peter Patzak, Thomas Renoldner, Ulrich Seidl, Jessica Hausner, Sabine Derflinger, Songul Boyraz, Mara Mattuschka, Barbara Gräftner und David Wagner, Bady Minck, Houchang Allahyari, Paulus Manker, Tim Sharp, Michael Glawogger A 2006, 30 Minuten, 35mm
28 Minuten, 28 teils radikal unterschiedliche Positionen: die im Rahmen des Mozartjahres 2006 entstandenen Kurzfilme machen die Vielfalt und Bandbreite des österreichischen Filmschaffens deutlich. Das Phänomen und die Person Mozart werden zum Ausgangspunkt für differenzierte künstlerische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Animation trifft Avantgarde, Spielfilm trifft Dokumentarfilm: ein vielschichtig schimmerndes Kaleidoskop heimischer Kino-Leidenschaft.
even odd even Barbara Doser A 2004, 8 Min, Beta SP
Psychedelische Film-Kaskaden fesseln das Auge der ZuseherInnen, stürzen auf sie ein, dringen scheinbar über die Netzhaut direkt ins Gehirn. Schwindelerregend meisterhaft – ein Tanz der Formen und Strukturen in schwarz-weiß, der das Prinzip rhythmischer Abstraktion zu klarer und verführerischer Schönheit führt.
Copy Shop Virgil Widrich A 2001, 12 Min, 35mm
Bereits ein Klassiker des österreichischen Kinos, Oscar-nominiert und vielfach preisgekrönt: die traumverwandte und gleichzeitig erschreckende Geschichte eines Mannes (kongenial: Johannes Silberschneider) aus dem Copy Shop, der sich selbst so lange kopiert, bis die Welt nur noch aus ihm zu bestehen scheint.
music + more
Fünf Filme zur Musik, fünf ungewöhnliche Musikvideos, die die visuelle und musikalische Ebene ineinander verschränken. Die Reise startet mit Timo Novotny und den Sofa Surfers in der Loos-Bar, führt in den Wolkenhimmel zu Thomas Woschitz und den Fuzzman. Von dort geht es direkt in das Universum reiner farblicher Abstraktion (Doris Krane und Lali Puna) – und zurück auf die Erde, mit Timo Novotny (und einem Kruder / Dorfmeister Remix der Sofa Surfers) in die urbanen Räume Japans und schließlich in die Weiten Kanadas, die von den Fordbrothers und Naked Lunch durchquert werden.
Can I get a witness Timo Novotny + Sofa Surfers A 2002, 4 Minuten
Morning Show Thomas Woschitz + Fuzzman A 2006, 5 Min
320 Times Break out in Spots Doris Krane + Lali Puna A 2004, 4 Min
Sofa Rockers Timo Novotny + R. Dorfmeister rmx of Sofa Surfers A 2000, 4 Min
Girls and Cars remixed Fordbrothers & Thomas Woschitz + Naked Lunch A 2004, 4 Min
Insel_Playback Katarina Matiasek Musik: Robin Rimbaud aka Scanner A 2005, 60 Min, DVD
Inspiriert vom Mathematiker Benoît Mandelbrot und seiner Studie der britischen Küstenlinie (die ihn zu der Erkenntnis führte, dass bei Anwendung feinster Maßstäbe die Länge der Küste ins Unendliche anwächst), unternimmt „Insel_Playback“ eine in die filmische Unendlichkeit erweiterte Oberflächenfahrt über die Küste einer Insel. Die geometrisch-geographische Kontur der Erdoberfläche wird dabei zur Partitur der Musikebene des Films.
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