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| Wie viel Kunst verträgt der Film? |
| Diskussion im forum mozartplatz |
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Kann Filmeproduzieren ein Geschäft sein? Müssen wirtschaftlicher Zugang und künstlerischer Anspruch immer ein Widerspruch sein? "Cultfilm", eine Filmproduktionsfirma, bestehend aus dem Regissuer Niki List und dem Produzenten Burkhard Ernst, über Kompromisse und Chancen der Zusammenarbeit.
Podium Niki List, Regisseur Cultfilm Podium Burkhard Ernst, Cultfilm und Mazda Rainer Heinrich Mis, Leiter ORF Fernsehfilm Virgil Widrich, Regisseur
Moderation Birgit Fenderl, ORF
Datum | Zeit 28. November 2006 19:30 - bis 21:00 Uhr
Ort forum mozartplatz Mozartgasse / Ecke Neumanngasse 1040 Wien
„Die Wirtschaft und die Kunst sind eng verknüpft, weil beides ohne Kreativität nicht funktioniert,“ Burkhard Ernst, Cultfilm und Mazda Rainer
"Wenn der Film an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Kunst zu finden ist, dann hoffentlich deshalb, weil er gerade mit scharfer Klinge an der Trennung dieser beiden arbeitet." Virgil Widrich, widrich film und checkpoint media
"Das Kunstwerk Film ist ein kollektives und teures wirtschaftliches Unterfangen, dessen Sinn sich in Zusammenhang mit Publikum erst wirklich stiftet. Filmwirtschaft, die ihre Aufgabe im Produzieren, im Herstellen allein, begreift, ist eine Gefahr für das Kunst-Genre Film insgesamt. Film konstituiert sich als schöpferisches Werk immer wieder und ausschließlich im Moment der Projektion vor einem freiwilligen und zahlenden Zuschauer, und definitiv nicht als bloß von Exegeten besprochenes Werk in Katalogen und Kritiken. „Ein Film ohne Publikum bleibt Zelluloid“ sagte einst der legendäre art-house Verleiher Manfred Salzgeber." Heinrich Mis, ORF Fernsehen
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